Mittwoch, 4. August 2010

Dani und "sein Führer"

Humor ist ja immer eine Frage des Einzelnen: manche lachen sich schlapp, wo andere sich fragen, wann denn nun endlich der Witz kommt. Und das der jüdische Humor seine ganz eigenen Pointen besitzt - kann wahr sein oder einfach auch nur ein Mythos.
Dani Levy gilt, zu meinem Unverständnis, als der deutschsprachige jüdische Regisseur mit eben jenem speziellen Humor. Hm - bei "Alles auf Zucker" habe ich diese Behauptung ja noch etwas nachvollziehen können (auch wenn gerade dieser Film wirklich noch mehr hätte hergeben können); in seinen Film "Mein Führer - die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" aber, war mehr Plattes und Dummes auf Zelluloid gebannt, als das es mir die Mundwinkel auch nur etwas nach oben gezogen hätte.
Ab dem 28.8.2010 gibt es in den Kinos den neuen Levy-Film zu sehen: "Das Leben ist zu lang" und die Kritiken überschlagen sich nicht gerade vor Begeisterung. Ich meine, abgesehen davon, dass das Leben tatsächlich zu lange ist, spielen (leider) in diesem Film die alten Matschscheibenleichen Veronika Ferres u. Heino Ferch mit. Da sind mir meine Teuros doch zu schade.
Dennoch - hier ein Trailer:



und gleich im Anschluss noch ein Interview mit dem Künstler: hier

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