Donnerstag, 29. April 2010

Mulis gegen Kulis


Die Islamisten haben gewonnen – Sie können sich brüsten, ein weltweit ausstrahlendes Fernsehnetzwerk erschüttert zu haben.
Die Folgen 200 und 201 der Serie "South Park" die Mitte der Woche in den USA ausgestrahlt wurden, hatten den Unmut der Mullahs (oder nennen sie sich Mulis?) und anderer extremistischer Islamisten entfacht, denn in den beiden Folgen soll Mohammed in einem Bärenfell kostümiert dargestellt worden sein.
Heute gab der Fernsehsender wie auch die beiden South Park-Erfinder und Produzenten Trey Parker und Matt Stone bekannt, dass die beiden oben genannten Episoden weder in Amerika noch in anderen Ländern jemals wieder gezeigt werden. Sogar von der Internetseite der Comedy Sendung, auf der normalerweise alle Folgen als Clip abrufbar sind, wurden die beiden Episoden entfernt.


Dafür haben die Mulis auf der Internetseite revolutionmuslim.com mit ihrem religiösen Wahn, menschenverachtenden Fundamentalismus und der egozentrischen Intoleranz gesorgt, mit der sie gegen alles Sturm machen, was denken und zeichnen kann.

Den speziellen Humor dieser Islamisten und den religiösen Respekt anderen Religionen gegenüber stellt am besten folögende Karrikatur dar:

Ach ja, habe gerade einen Mohammed-Zeichenkurs bei der Volkshochschule gebucht!
Wat mut, dat mut - sagt der Rheinländer

Verwirrendes Theater im Theater

Der Heidelberger Stückemarkt ist mittlerweile ein international anerkanntes Theater-Festival.
In diesem Jahr ist Israel das Gastland und einige bekannte Theatergruppen aus Tel Aviv, Haifa und Herzlia haben sich angesagt.
Die Vorstellungen sind schon größtenteils ausverkauft (siehe website), aber backstage ist eine Auseinandersetung im Gange, die die Gemüter erhitzt.
Kurz: es geht um Büchertische im Foyer und ob das Konterfei Yassir Arafats auf einem Buchtitel die Gefühle der Zuschauer verletzen könnte und deshalb der Zensur (Ist das denn Zensur?) zum Opfer fallen musste. Es geht auch um beleidigte Verlags-Leberwürste, mehrere offene Briefe an mehrere dieser Würste und einen nt-v Auslandskorrespondenten, der zu Rate gezogen wurde.
Verwirrend? Sicher, aber hier kommt Klarheit in die Angelegenheit.

Na, was denn nun?

Drei Tage frei in der Woche - wer wünschte sich das nicht?
Corrie Bronson (nicht verwandt o. verschwägert mit Narbengesicht Charles Bronson) könnte (wenn er wollte!) freitags vor Allah auf die Knie fallen, samstags in der Synagoge ein Schwätzchen mit Nachbar Igor Gruenbein halten und sonntags die Beichte ablegen. Macht er aber nicht, sondern hat sich nach einer religiösenen Lebensirrfahrt für das Judentum, die Religion seiner Mutter entschieden.

Corrie wurde vor 20 Jahren in der amerikansichen Ost-Küsten-Stadt Philadelphia als Sohn eines Christen und einer jüdischen Mutter geboren. Da aber seine Mutter bis zu ihrem Tod ihre jüdische Herkunft verschwieg, war für den kleinen Corrie klar, dass er Christ ist.
Nach dem Tod seines Vaters heiratete seine Muutter einen Moslem und die gesamte Familie trat zum Islam über. Fortan betete Corrie Allah an und als er nach dem Tod seiner Mutter erfuhr, dass sie eigentlich Jüdin gewesen war, fiel er buchstäblich aus allen Wolken. Da die jüdische Religion vorgibt, dass jeder der von einer jüdischen Mutter geboren wird, auch automatisch Jude bzw. Jüdin ist - ganz nach dem Motto: wer die Mutter ist, weiß man immer; aber nicht wer der Vater - entschied sich Corrie Bronson als Jude sien weiteres Leben zu verbringen und wanderte nach Israel aus.
Zur Zeit absolviert Corrie Bronson seinen Wehrdienst in der ZAHAL (israelische Armee) als Panzerschütze.

Dienstag, 20. April 2010

Ein toter Soldat für jeden einzelnen Tag

... seit der Staatsgründung 1948. Das ist die (meist ungenannte) traurige Wahrheit des Staates Israel. Insgesamt fielen seit dem 15. Mai 1948 rund 22.700 israelische Soldaten. Dieser Männer und Frauen gedachte das israelische Volk gestern am Yom HaZikaron (Tag des Erinners), der immer am Tag vor dem Yom HaAtzma`ut (Unabhänigkeitstag) begangen wird. So liegen Trauer und Leid mit unbändiger Freude an diesen beiden Tagen nahtlos aneinander.
Zunächst, wenn man diese beiden Tage einmal in Israel erlebt hat, ist man sehr irritieret: gerade eben weinte die gesamte Nation während unzähliger Gedenkveranstaltungen und kurz darauf tobt die Freude und die Feierlust durch ebenso viele Parties im ganzen Land. Doch gerade diese beiden Gegensätze geben den gestrobenen und gefallenen Soldaten die wirkliche Ehre: ohne sie könnte das Land seine Unabhängigkiet nicht bis zum Morgengrauen feiern.

Wenn man eine Reise tut, dann ...

... kann man was erleben. Und das besonders und immer wieder in den Zügen der Deutschen Bahn. So auch am vergangenen Montagmorgen im ICE von Köln nach München. Kurz nach der Anfahrt, die, man glaubt es kaum auch pünktlich um 5:55 h startete.
Kaum ratterte der ICE über die Hohenzollernbrücke, meldete sich der Lokführer mit einem freundlichen Guten Morgen aus den Lautsprechern bei den Zugreisenden. Doch der folgende verbale Fauxpass trieb auch dem Letzten Passagier den Schrecken in die Knochen:
"Guten Morgen, hier spricht ihr Führer!"

Donnerstag, 15. April 2010

Völliges no go!

Heute schon gedacht? Das müsste man den verantwortlichen Redakteur des online Dienstes "Investor Wissen" fragen. Weshalb?
Weil er folgende unglaubliche Headline zugelassen hat:

"Luftfahrtindustrie - die Vergasung geht fröhlich weiter!"

Dazu kann ich nur sagen:

Montag, 12. April 2010

Intellektueller Humor aus Israel

In der isarelischen Tageszeitung HaAretz gibt es die Rubrik: Karikatur des Tages. Die vom heutigen Montag möchte ich (mit freundlicher Genehmigung) hier einmal posten. Weshalb? Weil ich sie - verdammt nochmal - nicht verstehe.
Hier erstmal die Karikatur:

Rechts oben, gelb hinterlegt steht:
Mittlerweile in London
und darunter sagt die Dame zu dem unrasierten Mann:
Hi, ich bin Cindy

Nun, eventuell stehe ich heute morgen ja auf der berühmten Leitung, aber ich finde den Witz einfach nicht!

Sonntag, 11. April 2010

Zwei Minuten für 6 Millionen

Morgen, Montag gedenkt Israel der Opfer des Holocaust. Jedes Jahr am 12. April ertönen um 10 Uhr morgens im gesamten Land die Sirenen und für zwei Minuten bleibt alles stehen: Menschen auf der Straße, der Verkehr,  Geschäfte, Telefonate, das TV-Programm ... einfach alles.
Der Yom HaShoa wird schon am Vorabend in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem mit einer Veranstaltung eröffnet:



Freitag, 9. April 2010

Homer & Familie in Israel

Homer Simpson war schon im All - und nun samt seiner Familie endlich auch in Israel!
Die schon im März in den USA ausgestrahlte Episode: "The Greatest Story ever D`ohed" ist absolut sehenswert - weil mit vielen kleinen Lachern gespickt. So rollt z.B. die Maschine der Israel Air, mit der die Familie Simpson in Tel Aviv landet über ein eingewickeltes Glas (Sorry, für alle die sich jetzt Fragen: Hä, was ist daran denn lusitg?, kann ich hier die jüdische Religion nicht erklären!)


Am Felsendom hängt ein Schild: "Sponsored by" und amüsieren können sich die Männer im "Gaza-Strip-Club". Klein Bart steht vor der Klagemauer ...

... und Tollpatsch Homer verwechselt in der Al-Aksa-Moschee alle Religionen:

und leidet zum Schluss unter dem bekannten Jerusalem-Syndrom.
Hoffentlich wird die Deutsche Übersetzung, sofern sie noch in diesem Jahr ins TV kommt, den amerikansichen Sprachwitz nciht allzu sehr verderben.

Orthodoxe Combo feats Lady Gaga

Ein Schmankerl der ganz besonderen Art:



Die Yoel Brach-Combo spielte das Lied von Lady Gaga als Intro auf einer jüdischen Hochzeit

Nena meets Aviv

Die schönste Pop-Oma Deutschlands ist wieder auf Tour und hat sich einen der erfolgreichsten israelischen Musiker als Vorgruppe an Land gezogen: Aviv Geffen.
Gestern startete die 99-Luftballon-Musikerin ihre Tour in Braunschweig und einige der Zuschauer werden sich schwer gewundert haben oben auf der Bühne hebräische Worte gehört zu haben.
Der bekennende Atheist Geffen wird vielen bekannt sein, da er am 4. November 1995 unweit von Ytzchak Rabin stand, als dieser nach einer Friedensdemo in Tel Aviv erschossen worden war. Zuvor hatte Aviv auf dem Balkon des Tel Aviver Rathauses zusammen mit Rabin das Lied "Schir le Shalom" (Lied für den Frieden) gesungen. Geffen ist in Israel ein Superstar, Idol für viele Jugendliche sowie aktiv in der Friedensbewegung hat er sich auch zu einer Art politischem Gewissen entwickelt.



Wer Nena und Aviv auf der Bühne sehen will, kann die Tourdaten auch auf seiner homepage finden.



Mittwoch, 7. April 2010

Germany eats Israeli food

Smörebröd kommt jetzt aus Israel und nicht mehr aus dem Wencke Myhre-Land. Wer es genau wissen möchte, der sollte dieser Tage mal bei Lidl einkaufen gehen, denn dort findet er folgendes Knäckebrot frisch aus Isarel importiert:


Die Firma Osem (hebr.: אסם) wurde 1942 gegründet und gilt heute als der größte Nahrungsmittelhersteller in Israel. Begonnen hatte einst alles einmal mit der Herstellung von Nudeln, mittlerweile produziert und vertreibt die Firma Osem Ltd. über 2000 verschiedene Lebensmittelprodukte.
Seit 1995 produziert und vertreibt die Firma Osem auch Produkte der Firma Nestle, hier handelt es sich größtenteils um Kaffee und Schokolade sowie Frühstücks Cerealien. Die Schweizer Firma besitzt nunmehr auch schon 50,1 Prozent der Firma Osem Ltd.