Donnerstag, 29. April 2010

Na, was denn nun?

Drei Tage frei in der Woche - wer wünschte sich das nicht?
Corrie Bronson (nicht verwandt o. verschwägert mit Narbengesicht Charles Bronson) könnte (wenn er wollte!) freitags vor Allah auf die Knie fallen, samstags in der Synagoge ein Schwätzchen mit Nachbar Igor Gruenbein halten und sonntags die Beichte ablegen. Macht er aber nicht, sondern hat sich nach einer religiösenen Lebensirrfahrt für das Judentum, die Religion seiner Mutter entschieden.

Corrie wurde vor 20 Jahren in der amerikansichen Ost-Küsten-Stadt Philadelphia als Sohn eines Christen und einer jüdischen Mutter geboren. Da aber seine Mutter bis zu ihrem Tod ihre jüdische Herkunft verschwieg, war für den kleinen Corrie klar, dass er Christ ist.
Nach dem Tod seines Vaters heiratete seine Muutter einen Moslem und die gesamte Familie trat zum Islam über. Fortan betete Corrie Allah an und als er nach dem Tod seiner Mutter erfuhr, dass sie eigentlich Jüdin gewesen war, fiel er buchstäblich aus allen Wolken. Da die jüdische Religion vorgibt, dass jeder der von einer jüdischen Mutter geboren wird, auch automatisch Jude bzw. Jüdin ist - ganz nach dem Motto: wer die Mutter ist, weiß man immer; aber nicht wer der Vater - entschied sich Corrie Bronson als Jude sien weiteres Leben zu verbringen und wanderte nach Israel aus.
Zur Zeit absolviert Corrie Bronson seinen Wehrdienst in der ZAHAL (israelische Armee) als Panzerschütze.

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