haben gestern die Suchscheinwerfer einiger Hubschrauber, die stundenlang das Gebiet zwischen unserem Haus und der Grenze zur Westbank ausgeleuchtet hatten.
Direkt am Gartenzaun beginnt hier so etwas wie "Niemandsland" ehe in ca. einem Kilometer Entfernung die bezaunte (nein, eine Mauer steht hier nicht) Grenze zum West-Jordanland (andere sagen "besetzte Gebiete" und andere wieder Palästina = sucht Euch Euren Begriff selbst aus) beginnt.
Es ist schon ein komisches und auch mulmiges Gefühl, wenn man von nichts bösem träumend aufwacht und das ohrenbetäubende Geräusch meherer Hubschrauber im Tiefflug über dem Haus hört und schaut man dann zum Fenster raus, ist alles taghell erleuchtet. Man weiß ja nicht was los ist und kann sich dennoch an drei Fingern abzählen, dass das wohl ein paar ungebetene Gäste gesucht werden. Das ganze Spektakel dauert an die 3 Stunden und so schnell wie die Helikopter erschienen sind, so schnell waren sie dann auch plötzlich weg und die Nacht war wieder so dunkle wie eine Nacht für gewöhnlich auch ist.
Für mich geht es heute wieder zurück nach Deutschland und wie ich gerade auf wetter.de gesehen habe, scheint endlich der Frühling Einzug zu halten. So muss ich wenigstens heute Abend nicht wieder einen Wetterschock durchleben, der Kulturschock reicht mir auch völlig aus. Ein Trost bleibt mir: die nächste Reise ist schon geplant! Habe hier einiges in die Wege geleitet, um hier wie geplant ab Oktober auch beruflich Fuß zu fassen. Das wird ein spannender Sommer.
Samstag, 20. März 2010
Die Nacht zum Tage gemacht ....
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