Heuschlerisch, nenne ich die europäische Reaktion auf die "Eleminierung" (nichts anderes war die Tötung des arabischen Terroristen in Dubai)
Mensch, da regt sich die EU und ganz speziell die Bundesrepublik Deutschland darüber auf, dass der israelische Geheimdienst Mossad bei seiner Aktion in Dubai (auch) deutsche Pässe verwendet hat. Hui - welch` Überraschung!
Dazu möchte ich anmerken:
1. das sind gängige Praktiken von Geheimdiensten, dass sie sich tarnen (under-cover, oder so, nennt man das doch)
2. nicht ein Mossad-Agent wäre mit seinem israelischen Ausweis überhaupt nach Dubai reingekommen (israelischen Bürgern ist die Einreise in arabische Staaten untersagt!)
3. und bestimmt haben Agenten des BND noch nie Pässe oder Identitäten anderer Staaten verwendet (nee, die sagen sofort: Wor sind vom BND und wollen Euch ausspionieren)
Sorry, aber mit den Toten in Dubai habe ich kein Mitleid. Es sind Tote - keine Opfer, denn es sind Terroristen und der Mossad hat nichts anderes getan, als sein Volk vor weiteren undemokratischen "Fundamentalisten" zu schützen. Hierfür gebe ich gerne meinen deutschen Passport - nur hat mich keiner gefragt. (grrr)
Und denen, die immer noch danach schreien, dass man doch die Araber und den Islam verstehen "müsse", denen sage ich: lebt als Christ in Kabul, als Frau in Ägypten, als Demokrat im Iran oder als Jude in Damaskus. Und wer das alles überlebt und seine politischen, humanistischen und weiblichen Werte nicht aufgegeben hat - nicht mal nur um nicht gemieden, gefoltert oder tot zu sein ... mit diesem Menschen rede ich gerne weiter!
Bis dahin aber - schützt der gemeine israelische Soldat und der geschulte israelische Mossad-Agent nicht nur die Existenz Isarel, sondern auch mein Leben.
Und wer jetzt noch gerne daherkommt und um ach das so dahingeraffte Menschenleben des in Dubai getöteten reden oder trauern oder erinnern möchte, ja gar mahnen mag - dem sage ich: und Dafur.
In Dubai wurde ein einziger Mensch getötet - um tausende zu retten. In Dafur wird der eine nicht getötet und täglich sterben tausende.
Samstag, 27. Februar 2010
Freitag, 26. Februar 2010
Die Hebräer machen vor nix halt
Ach, was gibt es wirklich schöne Schmankerl im Internet ...
Major Tom auf hebräisch!
Major Tom auf hebräisch!
Inglish for not only Schwobe
Englisch ist auch in Deutschland eine Weltsprache und des früheren Ministerpräsidenten vom "Ländle" Günther Oettinger, der jetzt auf international-europöäischer Politikebene sein (Un)-Wesen treibt zum Dank, gibt ers endlich wieder ein Tele-Kolleg englisch:
Ein Hecht im Suppenteller
Das Wetter schlägt immer noch Kapriolen - nach den ersten Frühlingsgefühlen soll es in den kommenden Tagen doch wieder stürmen. Schon heute "zieht es wie Hechtsuppe", doch kein Hecht und keine Suppe in Sichtweite.
Woher also diese Redensart?
Im jiddischen sagt man: "Äich suppah" - Wie (ein) Sturm, (hebr.:איך סופה ) und daraus wurde über die Jahrhunderte die Verballhornung: Hechtsuppe und weil es während eines Sturmes windet und mächtig zieht, sagt man:
Es zieht wie Hechtsuppe
Woher also diese Redensart?
Im jiddischen sagt man: "Äich suppah" - Wie (ein) Sturm, (hebr.:איך סופה
Es zieht wie Hechtsuppe
Aldi + Anatolien = Logik
Wer es eilig hat, sollte nicht bei ALDI einkaufen gehen: denn da ist immer voll. Das haben gestern auch zwei ältere Damen festgestellt, als sie mit ihren Einkaufswagen in einer langen langen Schlange an der Kasse standen. Und ich stand hinter ihnen - vor uns, neben uns und hinter uns tausende (na ja, übertreiben wir mal nicht) türkische Frauen, die ihre Familien beim Lebensmitteldiscounter versorgen wollten.
Sagte die eine Dame zur anderen:
"Wenn es in Anatolien ALDI gäbe, gäbe es in Deutschland keine Türken mehr!"
Mensch, was für eine glasklare Logik! Sollte man eventuell den rechts-populistisch-radikalen Parteien in Deutschland vorschlagen.
Sagte die eine Dame zur anderen:
"Wenn es in Anatolien ALDI gäbe, gäbe es in Deutschland keine Türken mehr!"
Mensch, was für eine glasklare Logik! Sollte man eventuell den rechts-populistisch-radikalen Parteien in Deutschland vorschlagen.
Sonntag, 14. Februar 2010
Sogar das Wetter ist ganz schön jiddisch
Das Wetter ist doch unter aller Sau!
Tja, und an der Sau (nicht am Wetter) sind mal wieder die Juden schuld, denn aus dem jiddischen haben wir diese Redensart übernommen.
Unter aller Sau heißt eigentlich Unter aller Seo - und das Wort Seo bezeichnete im jiddischen einen Maßstab / Metermaß und aus Seo wurde mit der Zeit die Sau.
Und bis heute ist das Wetter ja auch wirklich unter aller Sau.
Tja, und an der Sau (nicht am Wetter) sind mal wieder die Juden schuld, denn aus dem jiddischen haben wir diese Redensart übernommen.
Unter aller Sau heißt eigentlich Unter aller Seo - und das Wort Seo bezeichnete im jiddischen einen Maßstab / Metermaß und aus Seo wurde mit der Zeit die Sau.
Und bis heute ist das Wetter ja auch wirklich unter aller Sau.
Wo bitte bleibt die Erderwärmung?
All den Experten, die seit Jahren vor der Erderwärmung warnen, zum Trotz, hat sich das Wetter in diesem Jahr entschlossen, die Statistiken mal gehörig durcheinander zu wirblen.
Gestern Morgen, 8:45 h
Heute Morgen, 8:45 h
Mensch, da kommt Laune auf ... und was für schlechte.
Gestern Morgen, 8:45 h
Heute Morgen, 8:45 h
Mensch, da kommt Laune auf ... und was für schlechte.
Samstag, 13. Februar 2010
Probleme sind dazu da ...
... schnell und unerbittlich gelöst zu werden!
Wie unschwer zu erkennen ist, ist die Ordnung in den blog zurückgekehrt - alles ist wieder an seinem Platz. Wie ich das Problem gelöst habe, kann ich nicht sagen - nach einigem Tüfteln war plötzlich alles wieder wie zuvor.
Wie unschwer zu erkennen ist, ist die Ordnung in den blog zurückgekehrt - alles ist wieder an seinem Platz. Wie ich das Problem gelöst habe, kann ich nicht sagen - nach einigem Tüfteln war plötzlich alles wieder wie zuvor.
Freitag, 12. Februar 2010
Chaos im blog
Computer haben schon ein komisches Eigenleben!
Seit ich gestern einen neuen Beitrag hier gepostet habe, ist mein blog in völlige Unordnung geraten. Plötzlich stehen Beiträge auch auf der rechten Seite; dafür ist das Bild der Woche und andere Gadgets nach unten verschwunden und ich weiß (verflucht nochmal) nicht, woran es liegt.
Also - bittenicht wundern, einfach weiterlesen und darauf vertrauen, dass ich den Fehler beheben werden kann!
DANKE
Ach ja, wer einen hilfreichen Tipp hat, woran es liegen kann ... bitte hier hinterlassen!
Seit ich gestern einen neuen Beitrag hier gepostet habe, ist mein blog in völlige Unordnung geraten. Plötzlich stehen Beiträge auch auf der rechten Seite; dafür ist das Bild der Woche und andere Gadgets nach unten verschwunden und ich weiß (verflucht nochmal) nicht, woran es liegt.
Also - bitte
DANKE
Ach ja, wer einen hilfreichen Tipp hat, woran es liegen kann ... bitte hier hinterlassen!
Donnerstag, 11. Februar 2010
Israelische und Kölner Jecken
Die Jecken sind los!
In Köln bedeutet das: die Narren sind unterwegs, die 5. Jahreszeit ist nicht an- sondern längst ausgebrochen und heute, an Weiber“fasching“ geht es jedem Krawattenträger, der nicht bei drei auf einem Baum hockt, buchstäblich an den Kragen: schnipp-schnapp ist die Krawatte ab.
Jeder Jeck ist anders, heißt es im Rheinland – nur nicht in Israel. Denn in Israel ist ein Jecke ein Deutscher und alle Juden deutscher Herkunft sind gleich: pünktlich, penibel, strebsam, ordentlich, korrekt und dabei auch immer ein wenig anders als die anderen – jedenfalls im Heiligen Land.
Es heißt, dass die israelische Bezeichnung „Jecke“ für einen deutschen Juden daher kommt, dass die deutschen Juden vor 50 oder 60 Jahren auch in der größten Hitze einen Anzug, eine Krawatte … eine Jacke (Jecke) trugen.
Die rheinländische Bezeichnung Jecke bedeutet dagegen eigentlich „Geck“. Das deutsche Wort Geck bezeichnet einen Narren oder Toren mit unstetem, flatterhaftem Verhalten und soll auf den Namen einer Kälberkrankheit, bei der die Tiere ein verdrehtes und gestörtes Gehirn aufweisen, zurückzuführen sein. Und da der Kölner Volksmund gemeinhin das G wie ein J ausspricht, wurde aus Geck ein Jeck!
Beispiel der Kölner Mundart:
"Ne jut jebratne Jans is ne jute Jabe Jottes"
(Eine gut gebratene Gans ist eine gute Gabe Gottes)
Was würde eigentlich passieren, wenn man einen israelischen und einen Kölner Jecken zusammen bringt?
Etwa einen Narren, der im Nadelstreifenanzug mit verdrehten Augen vor dem Kölner Dom die Kamelle nach Farben sortiert?
In Köln bedeutet das: die Narren sind unterwegs, die 5. Jahreszeit ist nicht an- sondern längst ausgebrochen und heute, an Weiber“fasching“ geht es jedem Krawattenträger, der nicht bei drei auf einem Baum hockt, buchstäblich an den Kragen: schnipp-schnapp ist die Krawatte ab.
Jeder Jeck ist anders, heißt es im Rheinland – nur nicht in Israel. Denn in Israel ist ein Jecke ein Deutscher und alle Juden deutscher Herkunft sind gleich: pünktlich, penibel, strebsam, ordentlich, korrekt und dabei auch immer ein wenig anders als die anderen – jedenfalls im Heiligen Land.
Es heißt, dass die israelische Bezeichnung „Jecke“ für einen deutschen Juden daher kommt, dass die deutschen Juden vor 50 oder 60 Jahren auch in der größten Hitze einen Anzug, eine Krawatte … eine Jacke (Jecke) trugen.
Die rheinländische Bezeichnung Jecke bedeutet dagegen eigentlich „Geck“. Das deutsche Wort Geck bezeichnet einen Narren oder Toren mit unstetem, flatterhaftem Verhalten und soll auf den Namen einer Kälberkrankheit, bei der die Tiere ein verdrehtes und gestörtes Gehirn aufweisen, zurückzuführen sein. Und da der Kölner Volksmund gemeinhin das G wie ein J ausspricht, wurde aus Geck ein Jeck!
Beispiel der Kölner Mundart:
"Ne jut jebratne Jans is ne jute Jabe Jottes"
(Eine gut gebratene Gans ist eine gute Gabe Gottes)
Was würde eigentlich passieren, wenn man einen israelischen und einen Kölner Jecken zusammen bringt?
Etwa einen Narren, der im Nadelstreifenanzug mit verdrehten Augen vor dem Kölner Dom die Kamelle nach Farben sortiert?
Donnerstag, 4. Februar 2010
Abschließend gibt es zu sagen,
dass es keinen Abschluss des blogs geben wird.
Auch wenn nicht mehr in Israel, wird sich meine Aus- und Zueinandersetzung mit Israel fortsetzen, so - wie ich dies die vergangenen 25 Jahre auch getan habe. Vielleicht wird aus dem ISRAEL-blog für einige Zeit ein DEUTSCHLAND-blog, oder ein blog, der sich mit der Frage des Dahoim beschäftigt.
Auf jeden Fall steht der nächste Aufenthalt in Israel in 6monatiger Entfernung vor der Tür - ab Oktober soll es für ein Jahr, vielleicht für immer ins Land der "meschuggene" gehen.
Wen es interessiert, ob und wie ich dies tatsächlich bewerkstellige; welche Zweifel, Gedanken und Hoffnungen mich auf diesem Wege bewegen, begleiten und eventuell behindern - der ist herzlich eingeladen, weiterhin mitzulesen.
Als nicht-Jüdin, egal welcher Staatsangehörigkeit, ist es sehr schwer in Israel ein Visum zu erhalten, welches über das 3monatige Tourist-Visa hinausgeht. Eine Arbeitserlaubnis ist ein echter 6er im Lotto und überhaupt ist in Israel die Bürokratie enger, fester und sogar unbeweglicher als in Deutschland.
Wer aus meinen Posts den Eindruck erhalten hat, dass ich denken würde: Israel sei das Land in dem Milch und Honig fließt; alles sei dort besser und schöner und leichter als in Deutschland ... nun, dem muss ich sagen: nicht richtig gelesen!
NICHTS, aber auch gar nichts ist in Israel leichter als in Deutschland - im Gegenteil: eher viel viel schwerer. Aber das Schwere wird mit einem Lächeln, viel zwischenmenschlicher Wärme, Kontaktfreudigkeit und der Reduzierung der Probleme auf das Wesentliche lebenswerter gemacht.
Und ich tue einen Teufel, Deutschland in Sack und Asche zu treten! Niemals. Dazu liebe ich Deutschland viel zu sehr: seine Ordnung, seine Pünktlichkeit und seine Zuverlässigkeit und ganz ganz besonders seine Rechts- und Sozialstaatlichkeit. Diesbezüglich ist Deutschland ein Vorbild für die ganze Welt! Auf deutsch gesagt: nirgends kann man so abgesichert leben, wie in Deutschland! Nirgends haben Menschen Arbeits-, Miet-, Jugendschutz-, Asyl-, Gleichstellungs-, Mutterschutz-, Haustier-,Religion-, Geschlechter und/oder Anti-Diskreminierungs-Rechte! Deutschland ist diesbezüglich ein Wunderland, das reinste Paradies... und das meine ich ehrlich!
Warum aber will ich in diesem Wunderland nicht leben.
Auch wenn nicht mehr in Israel, wird sich meine Aus- und Zueinandersetzung mit Israel fortsetzen, so - wie ich dies die vergangenen 25 Jahre auch getan habe. Vielleicht wird aus dem ISRAEL-blog für einige Zeit ein DEUTSCHLAND-blog, oder ein blog, der sich mit der Frage des Dahoim beschäftigt.
Auf jeden Fall steht der nächste Aufenthalt in Israel in 6monatiger Entfernung vor der Tür - ab Oktober soll es für ein Jahr, vielleicht für immer ins Land der "meschuggene" gehen.
Wen es interessiert, ob und wie ich dies tatsächlich bewerkstellige; welche Zweifel, Gedanken und Hoffnungen mich auf diesem Wege bewegen, begleiten und eventuell behindern - der ist herzlich eingeladen, weiterhin mitzulesen.
Als nicht-Jüdin, egal welcher Staatsangehörigkeit, ist es sehr schwer in Israel ein Visum zu erhalten, welches über das 3monatige Tourist-Visa hinausgeht. Eine Arbeitserlaubnis ist ein echter 6er im Lotto und überhaupt ist in Israel die Bürokratie enger, fester und sogar unbeweglicher als in Deutschland.
Wer aus meinen Posts den Eindruck erhalten hat, dass ich denken würde: Israel sei das Land in dem Milch und Honig fließt; alles sei dort besser und schöner und leichter als in Deutschland ... nun, dem muss ich sagen: nicht richtig gelesen!
NICHTS, aber auch gar nichts ist in Israel leichter als in Deutschland - im Gegenteil: eher viel viel schwerer. Aber das Schwere wird mit einem Lächeln, viel zwischenmenschlicher Wärme, Kontaktfreudigkeit und der Reduzierung der Probleme auf das Wesentliche lebenswerter gemacht.
Und ich tue einen Teufel, Deutschland in Sack und Asche zu treten! Niemals. Dazu liebe ich Deutschland viel zu sehr: seine Ordnung, seine Pünktlichkeit und seine Zuverlässigkeit und ganz ganz besonders seine Rechts- und Sozialstaatlichkeit. Diesbezüglich ist Deutschland ein Vorbild für die ganze Welt! Auf deutsch gesagt: nirgends kann man so abgesichert leben, wie in Deutschland! Nirgends haben Menschen Arbeits-, Miet-, Jugendschutz-, Asyl-, Gleichstellungs-, Mutterschutz-, Haustier-,Religion-, Geschlechter und/oder Anti-Diskreminierungs-Rechte! Deutschland ist diesbezüglich ein Wunderland, das reinste Paradies... und das meine ich ehrlich!
Warum aber will ich in diesem Wunderland nicht leben.
Ein Bild sagt mehr ...
als tausend Worte!
Nein, ich bin weder die neueste Al-Kaida-Kämpferin noch zum Islam konvertiert... einfach nur nach Deutschland und die sibirische Kälte zurück gekehrt!
Nein, ich bin weder die neueste Al-Kaida-Kämpferin noch zum Islam konvertiert... einfach nur nach Deutschland und die sibirische Kälte zurück gekehrt!
Dienstleistungswüste par excellence
Alles muss schwierig, kompliziert und gerne unmöglich sein in Deutschland.
Also mal wirklich - das Land der Dichter und Denker, macht oftmals aus einer Mücke einen Elefanten. Vielleicht brauchen wir das, damit wir weiterhin was zum Denken und Probelme-Ver-Dichten haben:
Wieder dahoim habe ich meine israelische SIM-Karte in meinem Handy wieder gegen meine deutsche SIM-Karte eingetauscht. ABER - meine PIN Nummer hatte ich vergessen, ja, blöd, ich weiß, hatte sie mir vorsorglich notiert gehabt, aber nach 3 Monaten völlig verlegt.
Dreimal die falsche PIN Nummer eingeben heißt bekanntlich: Handy gesperrt und man muss die PUK Nummer eingeben. Nur woher nehmen, wenn nicht stehlen oder man diese eben auch nicht mehr hat.
In Israel z.b. gibt es für Call-Ya (Pre-Paid) Sim-Karten keine PIN Nummern, weil völlig unnötig. Denn die Karte wird vom Dieb leer-telefoniert und dann ist fertig oder er kauft sich selbst Guthaben dazu!
Okay, gestern morgen in ein Handy-Laden:
"Können sie mir helfen?" Nee, konnten sie nicht, weil ich dort die SIM-Karte nicht gekauft hatte. Ach Du meine Güte, wie soll ich noch wissen, wo ich die gekauft habe?
"Na, dann gehen sie mal ein Stockwerk höher, da gibt es einen Vodafone-Laden und ihre Call-Ya-Card ist von Vodafone!" Super, Danke!
In Israel ist es sch***-egal in welchem Laden, von welchem Anbieter und ob Pre-Paid oder Vertragshandy... alle helfen! Firmenübergreifender Service!
Oben, im Vodafone-Laden stehen die Menschen Schlange, ich warte und bin nach 20 min. Kundin eines kleinen Macho-eingedeutschten-Türken mit Pomade im Haar (ich habe noch nie Anspruch auf >social corectness< erhoben), der mein Problem so langweilig findet, dass er nur sagt "Da müssen Sie die Hotline anrufen!"
Aha!
Ich bleibe vor ihm stehen und er wiederholt: "Hotline!" Ja, ja, schon verstanden, ich bin nicht schwerhörig! Dann scheint er zu begreifen; zerrt sich einen Fresszettel aus der Schublade, fragt gelangweilt seinen Kollegen, wie denn die Nummer lautete und notiert diese auf dem Zettel. "Rufen sie da an!"
Kein "Guten Tag", kein Lächeln, kein "Auf Wiedersehen!" - Nix
Dahoim rufe ich also diese Nummer an und siehe da, die ist nicht nur falsch, gibt es gar nicht.
Mich überrascht das aber nicht wirklich!
Also schaue ich im Internet nach, finde dort eine Numemr, rufe diese an, werde durch viele und lange Warteschleifen irgendwann mal mit einem richtigen Menschen verbudnen, dem ich dann mein Problem schildere.
Tja, aber wie dumm, der kann mir auch nicht helfen, da ich mich nicht identifizieren kann: durchs Telefon passen so schlecht die Kopien des Passportes! Ich erhalte den Rat: mit Kopie des Passportes zurück zum Vodafone-Shop... "die machen das dann schon!"
Also nochmals raus in die Kälte, erst zum Kopierladen und dann wieder in den Shop, wieder zu diesem türkisch-deutschen Schmierlappen. Dem erklär ich wieder mein Problem, der sagt mir doch tatsächlich wieder "Hotline anrufen!" und dann frage ich ihn lautstark (so dass alle es hören können) für was er denn hier bezahlt wird?"
So, dann lege ich ihm die Kopie meines Passes auf die Theke, sage ihm das ich jetzt eine neue PUK Nummer haben möchte und wenn er dazu nicht fähig ist, ich mich gerne mit seinem Chef unterhalte.
5 Minuten später habe ich eine neue PUK!
Armes Deutschland!
In Israel hätte ich in irgendeinem Handy-Shop mein Problem vortragen können; hätte einen Kaffee und einen Stuhl zugewiesen bekommen und der Mitarbeiter hätte (wenn nötig) sogar von seinem persönlichen Handy bis nach Bagdad telefoniert, um mir zu helfen. Udn während wir eventuell gemeinsam auf den Rückruf für die neue PUK Nummer gewartet hätten, hätten wir uns über Gott-und-die-Welt unterhalten, Telefonnummern ausgetauscht und uns für den nächsten Abend verabredet.
Also mal wirklich - das Land der Dichter und Denker, macht oftmals aus einer Mücke einen Elefanten. Vielleicht brauchen wir das, damit wir weiterhin was zum Denken und Probelme-Ver-Dichten haben:
Wieder dahoim habe ich meine israelische SIM-Karte in meinem Handy wieder gegen meine deutsche SIM-Karte eingetauscht. ABER - meine PIN Nummer hatte ich vergessen, ja, blöd, ich weiß, hatte sie mir vorsorglich notiert gehabt, aber nach 3 Monaten völlig verlegt.
Dreimal die falsche PIN Nummer eingeben heißt bekanntlich: Handy gesperrt und man muss die PUK Nummer eingeben. Nur woher nehmen, wenn nicht stehlen oder man diese eben auch nicht mehr hat.
In Israel z.b. gibt es für Call-Ya (Pre-Paid) Sim-Karten keine PIN Nummern, weil völlig unnötig. Denn die Karte wird vom Dieb leer-telefoniert und dann ist fertig oder er kauft sich selbst Guthaben dazu!
Okay, gestern morgen in ein Handy-Laden:
"Können sie mir helfen?" Nee, konnten sie nicht, weil ich dort die SIM-Karte nicht gekauft hatte. Ach Du meine Güte, wie soll ich noch wissen, wo ich die gekauft habe?
"Na, dann gehen sie mal ein Stockwerk höher, da gibt es einen Vodafone-Laden und ihre Call-Ya-Card ist von Vodafone!" Super, Danke!
In Israel ist es sch***-egal in welchem Laden, von welchem Anbieter und ob Pre-Paid oder Vertragshandy... alle helfen! Firmenübergreifender Service!
Oben, im Vodafone-Laden stehen die Menschen Schlange, ich warte und bin nach 20 min. Kundin eines kleinen Macho-eingedeutschten-Türken mit Pomade im Haar (ich habe noch nie Anspruch auf >social corectness< erhoben), der mein Problem so langweilig findet, dass er nur sagt "Da müssen Sie die Hotline anrufen!"
Aha!
Ich bleibe vor ihm stehen und er wiederholt: "Hotline!" Ja, ja, schon verstanden, ich bin nicht schwerhörig! Dann scheint er zu begreifen; zerrt sich einen Fresszettel aus der Schublade, fragt gelangweilt seinen Kollegen, wie denn die Nummer lautete und notiert diese auf dem Zettel. "Rufen sie da an!"
Kein "Guten Tag", kein Lächeln, kein "Auf Wiedersehen!" - Nix
Dahoim rufe ich also diese Nummer an und siehe da, die ist nicht nur falsch, gibt es gar nicht.
Mich überrascht das aber nicht wirklich!
Also schaue ich im Internet nach, finde dort eine Numemr, rufe diese an, werde durch viele und lange Warteschleifen irgendwann mal mit einem richtigen Menschen verbudnen, dem ich dann mein Problem schildere.
Tja, aber wie dumm, der kann mir auch nicht helfen, da ich mich nicht identifizieren kann: durchs Telefon passen so schlecht die Kopien des Passportes! Ich erhalte den Rat: mit Kopie des Passportes zurück zum Vodafone-Shop... "die machen das dann schon!"
Also nochmals raus in die Kälte, erst zum Kopierladen und dann wieder in den Shop, wieder zu diesem türkisch-deutschen Schmierlappen. Dem erklär ich wieder mein Problem, der sagt mir doch tatsächlich wieder "Hotline anrufen!" und dann frage ich ihn lautstark (so dass alle es hören können) für was er denn hier bezahlt wird?"
So, dann lege ich ihm die Kopie meines Passes auf die Theke, sage ihm das ich jetzt eine neue PUK Nummer haben möchte und wenn er dazu nicht fähig ist, ich mich gerne mit seinem Chef unterhalte.
5 Minuten später habe ich eine neue PUK!
Armes Deutschland!
In Israel hätte ich in irgendeinem Handy-Shop mein Problem vortragen können; hätte einen Kaffee und einen Stuhl zugewiesen bekommen und der Mitarbeiter hätte (wenn nötig) sogar von seinem persönlichen Handy bis nach Bagdad telefoniert, um mir zu helfen. Udn während wir eventuell gemeinsam auf den Rückruf für die neue PUK Nummer gewartet hätten, hätten wir uns über Gott-und-die-Welt unterhalten, Telefonnummern ausgetauscht und uns für den nächsten Abend verabredet.
Back home - oder wie ich ein Lächeln vermisse
Deutschland braucht keinen Valentinstag - eher einen "wir-üben-lächeln-Tag".
Deutschalnd, Frankfurt, Passkontrolle: der Beamte lächelt nicht, schaut mich nicht mal an. (Okay, für seinen Berufsstand eventuell nachvollziehbar!)
Deutschland, Frankfurt, Toilette: weder die Reinigungskraft noch die sich schminkenden Damen vor den Spiegeln lächeln, niemand grüßt, alle schauen nur so verstohlen "um`s Eck!"
Frankfurt, Gepäckausgabe: alle warten, niemand spricht mit einem Menschen rechts oder links von ihm. Komisch.
Frankfurt, Bahnsteig Fernbahnhof: ein Mann lächelt, spricht mich an, fragt, ob er mir mit meinem schweren Gepäck helfen kann. Er ist Israeli und lebt in Düsseldorf. Sein Name "Eli"
Frankfurt, Einstieg ICE: ich stehe mit meinem Gepäck fast an der Tür; da kommen Männer in dunklen Mänteln, Black-Berrys in der Hande und Aktenkoffern gerannt, die wollen mir aber gar nicht helfen, sondern sich vordrängeln. Keiner fragt, keiner hilft - Gott-sei-Dank ist Eli da!
ICE, Bordrestaurant: Eli hat mich auf einen Tee eingeladen, an unserem Tisch ein Deutscher, der nicht mal aufschaut, als wir uns setzen. Er: dicklich, fettige Haare, biertrinkend, unfreundlich.
ICE, Bordrestaurant: der Kellner kommt, "Was kann ich ihnen bringen?" - kein Lächeln, nur die mißmutige Aufforderung, dass ich meinen Rucksack nciht da stehen lassen kann, wo er steht. Punkt. Dannn bringt er den Tee.
ICE, Kölner Hauptbahnhof: Ich stehe mit meinem gesamten Gepäck an der Tür, dass ich Fieber habe und nicht ganz gesund bin, kann ein blinder mit dem Krückstock sehen - nur die Deutschen mit ihren Black-Berrys und Handys und Aktenkoffern und der Eile im Blut nicht. Man wartete nicht, man hilft nicht, man übergeht mich einfach. Wie gut das Eli, der Israeli da ist. (Übrigens, Eli ist ein "alter Mann").
Shalom und Yom tov, Eli!
Kölner Hauptbahnhof, Gleis 5: Stehe mit 5 Gepächstücken an der Treppe, Aufzug kaputt. Männer überrennen mich fast, ein Mitarbeiter der Bahn sieht, dass ich es keinesfalls alleine schaffe, die Treppe hinunter zu kommen, er lächelt nicht sondern schaut einfach weg.
Kölner Hauptbahnhof, Taxistand: der ist nach 3 Monaten Abwesenheit mal wieder ganz woanders als zuvor, aber das ist in Köln normal. Flexibel muss man sein. Ich gebe einem Taxifahrer Zeichen, er nickt mit dem Kopf - was soviel heißt, wie: Ja, ich bin frei und kann sie fahren. ABER - er steigt erst aus seinem Taxi aus, nachdem ich das Gepäck bis zu seinem Kofferraum geschleppt habe. Kein Lächeln, gerade mal ein "Guten Abend"
Im Taxi dann, frage ich ihn freundlich, ob er mir denn behilflich sein könnte, dieses verdammt schwere Gepäck in meine Wohnung (1.OG) zu tragen. Ich erhalte ein kurzes knappes: "Nö, ich habs an der Bandscheibe!"
Köln, Dahoim: Das Taxi hält gegenüber meiner Wohnung. Der Taxifahrer nennt den Preis, ich gebe nicht einen Cent Trinkgeld, der Fahrer stellt mein Gepäck auf die Straße und fährt weiter.
Ja - ich bin zurück in Deutschland!
Deutschalnd, Frankfurt, Passkontrolle: der Beamte lächelt nicht, schaut mich nicht mal an. (Okay, für seinen Berufsstand eventuell nachvollziehbar!)
Deutschland, Frankfurt, Toilette: weder die Reinigungskraft noch die sich schminkenden Damen vor den Spiegeln lächeln, niemand grüßt, alle schauen nur so verstohlen "um`s Eck!"
Frankfurt, Gepäckausgabe: alle warten, niemand spricht mit einem Menschen rechts oder links von ihm. Komisch.
Frankfurt, Bahnsteig Fernbahnhof: ein Mann lächelt, spricht mich an, fragt, ob er mir mit meinem schweren Gepäck helfen kann. Er ist Israeli und lebt in Düsseldorf. Sein Name "Eli"
Frankfurt, Einstieg ICE: ich stehe mit meinem Gepäck fast an der Tür; da kommen Männer in dunklen Mänteln, Black-Berrys in der Hande und Aktenkoffern gerannt, die wollen mir aber gar nicht helfen, sondern sich vordrängeln. Keiner fragt, keiner hilft - Gott-sei-Dank ist Eli da!
ICE, Bordrestaurant: Eli hat mich auf einen Tee eingeladen, an unserem Tisch ein Deutscher, der nicht mal aufschaut, als wir uns setzen. Er: dicklich, fettige Haare, biertrinkend, unfreundlich.
ICE, Bordrestaurant: der Kellner kommt, "Was kann ich ihnen bringen?" - kein Lächeln, nur die mißmutige Aufforderung, dass ich meinen Rucksack nciht da stehen lassen kann, wo er steht. Punkt. Dannn bringt er den Tee.
ICE, Kölner Hauptbahnhof: Ich stehe mit meinem gesamten Gepäck an der Tür, dass ich Fieber habe und nicht ganz gesund bin, kann ein blinder mit dem Krückstock sehen - nur die Deutschen mit ihren Black-Berrys und Handys und Aktenkoffern und der Eile im Blut nicht. Man wartete nicht, man hilft nicht, man übergeht mich einfach. Wie gut das Eli, der Israeli da ist. (Übrigens, Eli ist ein "alter Mann").
Shalom und Yom tov, Eli!
Kölner Hauptbahnhof, Gleis 5: Stehe mit 5 Gepächstücken an der Treppe, Aufzug kaputt. Männer überrennen mich fast, ein Mitarbeiter der Bahn sieht, dass ich es keinesfalls alleine schaffe, die Treppe hinunter zu kommen, er lächelt nicht sondern schaut einfach weg.
Kölner Hauptbahnhof, Taxistand: der ist nach 3 Monaten Abwesenheit mal wieder ganz woanders als zuvor, aber das ist in Köln normal. Flexibel muss man sein. Ich gebe einem Taxifahrer Zeichen, er nickt mit dem Kopf - was soviel heißt, wie: Ja, ich bin frei und kann sie fahren. ABER - er steigt erst aus seinem Taxi aus, nachdem ich das Gepäck bis zu seinem Kofferraum geschleppt habe. Kein Lächeln, gerade mal ein "Guten Abend"
Im Taxi dann, frage ich ihn freundlich, ob er mir denn behilflich sein könnte, dieses verdammt schwere Gepäck in meine Wohnung (1.OG) zu tragen. Ich erhalte ein kurzes knappes: "Nö, ich habs an der Bandscheibe!"
Köln, Dahoim: Das Taxi hält gegenüber meiner Wohnung. Der Taxifahrer nennt den Preis, ich gebe nicht einen Cent Trinkgeld, der Fahrer stellt mein Gepäck auf die Straße und fährt weiter.
Ja - ich bin zurück in Deutschland!
Augenfällige Dunkelheit
Wie dunkel sind denn eigentlich deutsche Großstädte in der Nacht?
Also bisher glaubte ich immer - deutsche Großstädte sind in der Nacht viel zu hell erleuchetet: Werbeschilder über Werbeschilder, Straßenlaternen an jeder Ecke, Autoscheinwerfer und mehr! Mensch, was für eine Energieverschwendung!
So - das nehme ich jetzt alles zurück!
Montagnacht nahm ich mir vom Bahnhof bis zu meiner Wohnungstür ein Taxi und wie ich so (erschöpft & müde) in dem Taxi sitze, kommt mir irgendwas ganz seltsam vor: Alles so (schön) dunkel hier! Wahrlich, ich war völlig irritiert: kaum bunte Werbung, keine taghell erleuchteten Bürohäuser, keine Scheinwerfer - die bis in den Himmel reichen - die Straßen leer, keine Straßenlaternen die eher Halogenscheinwerfer gleichen und die ganze Fussballstadien mit Licht versorgen könnten ... dass nämlich wäre Tel Aviv!
Tel Aviv: A City which never sleep; ein einziges Lichtermeer, beleuchtete Wolkenkratzer; Kneipen, Geschäfte und Boutiquen aus denen heraus Lichter die Straßen befluten. Menschen, Taxen, Pkws und Polizeiautos - alles ist in Bewegung, "alles ist erleuchtet" - der Unterschied ist tatsächlich kaum zu beschreiben.
Die Stadt, in der ich in Deutschland lebe ist eine Millionenstadt - aber gegen Tel Aviv eine "dunkle" Stadt.
Also vom Stromsparfaktor aus gesehen - 1:0 für die Deutsche Stadt!
Also bisher glaubte ich immer - deutsche Großstädte sind in der Nacht viel zu hell erleuchetet: Werbeschilder über Werbeschilder, Straßenlaternen an jeder Ecke, Autoscheinwerfer und mehr! Mensch, was für eine Energieverschwendung!
So - das nehme ich jetzt alles zurück!
Montagnacht nahm ich mir vom Bahnhof bis zu meiner Wohnungstür ein Taxi und wie ich so (erschöpft & müde) in dem Taxi sitze, kommt mir irgendwas ganz seltsam vor: Alles so (schön) dunkel hier! Wahrlich, ich war völlig irritiert: kaum bunte Werbung, keine taghell erleuchteten Bürohäuser, keine Scheinwerfer - die bis in den Himmel reichen - die Straßen leer, keine Straßenlaternen die eher Halogenscheinwerfer gleichen und die ganze Fussballstadien mit Licht versorgen könnten ... dass nämlich wäre Tel Aviv!
Tel Aviv: A City which never sleep; ein einziges Lichtermeer, beleuchtete Wolkenkratzer; Kneipen, Geschäfte und Boutiquen aus denen heraus Lichter die Straßen befluten. Menschen, Taxen, Pkws und Polizeiautos - alles ist in Bewegung, "alles ist erleuchtet" - der Unterschied ist tatsächlich kaum zu beschreiben.
Die Stadt, in der ich in Deutschland lebe ist eine Millionenstadt - aber gegen Tel Aviv eine "dunkle" Stadt.
Also vom Stromsparfaktor aus gesehen - 1:0 für die Deutsche Stadt!
Wer will eigentlich noch diese wertlosen Dollars haben?
Dahoim is dahoim - sagen die Bayern und ich bin das jetzt seit zwei Tagen.
Wie sich das "dahoim" anfühlt, kann ich noch nicht sagen, da mich eine Mittelohrentzündung und Bronchitis schmachmatt und sozusagen gefühllos gemacht hat.
Der Arzt, den ich leider aufsuchen musste, sagt: ruhe, liegen, viel trinken, nix rauchen und erst ein Kortison-Nasenspray und ab heute abend Antibiotika.
Der Rückflug am Montag war eine einzige Tortur - und dies nicht nur, weil ich mich ja schon da wie schon einmal ausgespuckt gefühlt hatte.
Der Flug hatte wegen Eis und Schnee in Frankfurt stundenlang Verspätung und ich schleppte mich da mit 42 Kilo Gepäck an den Lufthansa-Schalter, die natürlich große Augen bzgl. des Übergepäcks bekamen. Ich solle erstmal 14 kg bezahlen (490 Dollar)
WIE BITTE?
Dann bin ich echt mal wütend geworden, denn bei all meinen bisherigen Flügen achtete ich immer darauf im Limit zu bleiben und durfte jahrelang mitansehen, wie andere Passagiere vom Mikrowellenherd, Flachbildschirm und Golfausrüstung alles ins Flugzeug schleppten, was da eigentlich nicht rein gehörte. Und ich kam ja nicht von einem 14tägigen Urlaub zurück; hatte auch keine abgebrochenen Korallen aus dem Roten Meer, keine ausgetrockneten Skorpione aus dem Negev oder entschärfte Landminen aus dem Golan im Gepäck.
"Hei, ich war 3 Monate in Israel!", sagte ich dem israelischen Mitarbeiter, "Was glaubt Lufthansa eigentlich, wie man sein Hab`und Gut in 20 kg verpacken kann?"
Ich muss so überzeugend gewirkt haben (oder einfach auch nur so wütend), so dass man mir sehr entgegen kam:
"Okay, two kilo you pay!" Super, total freundlich, ich war begeistert -
"How much?"
"75 Dollar!" Wow, ganz schön happig, aber egal:
"And how much is this in Euro!"
"We don`t take Euro!"
Wie bitte, keine Euros? Ich fliege mit einer Deutschen Fluggesellschaft nach Deutschland (nicht nach Ami-Land) und soll in Dollars bezahlen? "Yes!"
Lauthals schimpfend (typisch deutsch?) eilte ich zu einem Geldwechselschalter, wo ich meine letzten 150 Shekel und einige Euros auf den Schalter warf, 80 Dollar erhielt, wiederum laut schimpfend an die Lufthansa-Übergepäckbezahlstelle eilte; der dortigen Mitarbeiterin auch schimpfend in den Ohren lag, um danach mit der Quittung wieder zum Check-In Schalter zurückzueilen.
Bei dem wirklich netten israelischen Lufthansa-Mitarbeiter entschuldigte ich mich dann. für mein "aufmüpfiges" Verhalten und das er dieses doch bitte nicht persönlich nehmen solle!
"No problem, Madam, I can understand you!"
Wie sich das "dahoim" anfühlt, kann ich noch nicht sagen, da mich eine Mittelohrentzündung und Bronchitis schmachmatt und sozusagen gefühllos gemacht hat.
Der Arzt, den ich leider aufsuchen musste, sagt: ruhe, liegen, viel trinken, nix rauchen und erst ein Kortison-Nasenspray und ab heute abend Antibiotika.
Der Rückflug am Montag war eine einzige Tortur - und dies nicht nur, weil ich mich ja schon da wie schon einmal ausgespuckt gefühlt hatte.
Der Flug hatte wegen Eis und Schnee in Frankfurt stundenlang Verspätung und ich schleppte mich da mit 42 Kilo Gepäck an den Lufthansa-Schalter, die natürlich große Augen bzgl. des Übergepäcks bekamen. Ich solle erstmal 14 kg bezahlen (490 Dollar)
WIE BITTE?
Dann bin ich echt mal wütend geworden, denn bei all meinen bisherigen Flügen achtete ich immer darauf im Limit zu bleiben und durfte jahrelang mitansehen, wie andere Passagiere vom Mikrowellenherd, Flachbildschirm und Golfausrüstung alles ins Flugzeug schleppten, was da eigentlich nicht rein gehörte. Und ich kam ja nicht von einem 14tägigen Urlaub zurück; hatte auch keine abgebrochenen Korallen aus dem Roten Meer, keine ausgetrockneten Skorpione aus dem Negev oder entschärfte Landminen aus dem Golan im Gepäck.
"Hei, ich war 3 Monate in Israel!", sagte ich dem israelischen Mitarbeiter, "Was glaubt Lufthansa eigentlich, wie man sein Hab`und Gut in 20 kg verpacken kann?"
Ich muss so überzeugend gewirkt haben (oder einfach auch nur so wütend), so dass man mir sehr entgegen kam:
"Okay, two kilo you pay!" Super, total freundlich, ich war begeistert -
"How much?"
"75 Dollar!" Wow, ganz schön happig, aber egal:
"And how much is this in Euro!"
"We don`t take Euro!"
Wie bitte, keine Euros? Ich fliege mit einer Deutschen Fluggesellschaft nach Deutschland (nicht nach Ami-Land) und soll in Dollars bezahlen? "Yes!"
Lauthals schimpfend (typisch deutsch?) eilte ich zu einem Geldwechselschalter, wo ich meine letzten 150 Shekel und einige Euros auf den Schalter warf, 80 Dollar erhielt, wiederum laut schimpfend an die Lufthansa-Übergepäckbezahlstelle eilte; der dortigen Mitarbeiterin auch schimpfend in den Ohren lag, um danach mit der Quittung wieder zum Check-In Schalter zurückzueilen.
Bei dem wirklich netten israelischen Lufthansa-Mitarbeiter entschuldigte ich mich dann. für mein "aufmüpfiges" Verhalten und das er dieses doch bitte nicht persönlich nehmen solle!
"No problem, Madam, I can understand you!"
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