Montag, 14. März 2011

Ein Himmelreich für Kühlstrümpfe

Gestern war der Höhepunkt des Fuß-Marathons durch Berlin - besonders das rein in die U-Bahn und raus aus der U-Bahn, Treppauf und Treppab zur nächsten U-Bahnlinie (meist funktionieren die Rolltreppen natürlich nicht) hat uns allen richtig zugesetzt. Auf dem späten Weg zurück ins Hotel konnte ich kaum noch die Fußballen schmerzlos aufsetzen ...

Mati, der ein großer Liebhaber von Richard Wagners Musik ist, hatte das riesen große Glück gehabt, dass gestern an der Deutschen Oper in Berlin die Wagner-Oper Tristan und Isolde Premiere hatte. Für 60 Euro setzte er sich 6 Stunden in den 3. Rang und kam danach mit feuchten Augen zurück. Er sagte, wenn er den Text verstanden hätte, hätte er noch mehr geweint.
In Israel hat er kaum die Chance Wagner zu hören, da viele Israelis immer noch dagegen sind, Musik des Anti-Semiten zu hören. Vor einigen Jahren war Daniel Barenboim mit dem Berliner Philharmoniker Orchester in Jerusalem und ließ (unangekündigt) vor vollbesetztem Haus plötzlich Wagner spielen. Viele der Zuhörer verließen aus Protest das Konzert.

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