Ich glaube, Deutschland hat zuviel Geld! Zuviel Geld und zuviel schlechte Künstler!
Aber ganz von vorne:
Am Freitagmorgen bin ich vom israelischen Nationaltheater „HaBima“ (=Die Bühne) zu einer Stücke-Lesung eingeladen. Ausgangespunkt ist die Zusammenarbeit des HaBima-Theaters u.a. mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus. Im Herbst 2008 war das HaBima-Theater mit einigen Schauspielstücken in Düsseldorf zu Gast und im Frühjahr 2009 war das Düsseldorfer Theater in Tel Aviv zu Gast. Aus den jeweiligen Gastspielen hatte sich die Idee entsponnen, dass die beteiligten Schauspieler und Schauspielerinnen ihre jeweiligen Eindrücke dieser Gastspiele in einem kurzen Theaterstück schriftlich festhalten.
Nun, am Freitagmorgen, während eines Matinee werden diese Stücke also vor Publikum gelesen: die Düsseldorfer lesen auf Deutsch, die Israelis auf Hebräisch. Das HaBima-Theater war so nett mir alle Texte, auch die israelischen in der jeweiligen Übersetzung vorab zur Verfügung zu stellen.
Zuerst habe ich die Deutschen Beiträge gelesen, und bin – verzeiht die brachiale Sprache – bald auf den A****, äh, allerwertesten gefallen. Weshalb? Selten so was Schlechtes gelesen. Da wird der Holocaust in einer Fäkalsprache behandelt; Dialoge sind hier zusammengesetzte Monologe, pseudo-psychologischer Quatsch wird in einem Deutsch wiedergegeben … Goethe und Schiller würden auf der Stelle ihre Staatsbürgerschaft wechseln.
Hier der Anfang eines der Deutschen Stücke: das Stück heißt:
Kentucky, Asia
(Ein deutscher Mann steht in Tel Aviv an einer Kreuzung):
"Seit Tagen habe ich denselben Traum. Ich stehe an einer Straßenecke, meine Hose ist offen. Die Einheimischen, die vorbeigehen, nehmen meinen Schwanz in die Hand, wiegen ihn, drücken, begutachten ihn, ganz geschäftmäßig, ziehen ein bisschen dran und heben ihn hin und her. Dann gehen sie weiter, der Nächste kommt. Das geht dann so, bis es dunkel ist, und dann muss ich meinen Weg nach Hause suchen."
Was ist nur mit uns Deutschen los?
Dieser Satz gibt die gesamte Qualität der deutschen Stücke wieder. Wobei, das Wort Qualität ist hier völlig fehl am Platz, aber was ist das Gegenteil von Qualität? Nach einigem Grübeln bin ich drauf gekommen: Schrott! Und für diesen Schrott werden Steuergelder verplempert: Flüge, Übernachtungen, Spesen etc. müssen bezahlt werden. Insgesamt vier Schauspieler aus dem Schauspielhaus Düsseldorf, samt Regisseuren, Beleuchtern und Technikern (und wahrscheinlich noch weiteren recht honorigen Personen) werden per Lufthansa nach Israel "gekarrt", damit sie diesen Unsinn im Namen des kulturellen Austausches und der Annäherung zwischen Israel und Deutschland nach der Shoa (hebr.=Vernichtung) einem geplagten isarelischen Publikum wiederkäuern.
Dieser Satz gibt die gesamte Qualität der deutschen Stücke wieder. Wobei, das Wort Qualität ist hier völlig fehl am Platz, aber was ist das Gegenteil von Qualität? Nach einigem Grübeln bin ich drauf gekommen: Schrott! Und für diesen Schrott werden Steuergelder verplempert: Flüge, Übernachtungen, Spesen etc. müssen bezahlt werden. Insgesamt vier Schauspieler aus dem Schauspielhaus Düsseldorf, samt Regisseuren, Beleuchtern und Technikern (und wahrscheinlich noch weiteren recht honorigen Personen) werden per Lufthansa nach Israel "gekarrt", damit sie diesen Unsinn im Namen des kulturellen Austausches und der Annäherung zwischen Israel und Deutschland nach der Shoa (hebr.=Vernichtung) einem geplagten isarelischen Publikum wiederkäuern.
Armes Deutschland!
Ich werde mir die Stücke am Freitagmorgen anschauen bzw. anhören und ... berichten!

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