Freitag, 27. November 2009

Sind die Fischer-Chöre auch schon da?

Seit heute morgen um 4 Uhr rufen die Muezzine aus den umliegenden arabischen Dörfern nicht nur, nein - man hört die Gesänge ganzer Gemeinden aus den Moscheen. Aus tausenden von Kehlen - Mensch, da kann doch kein Mensch schlafen!
Schon gestern abend hatte der Sing-Sang begonnen - die islamsiche Welt feiert den Beginn des Opferfestes (arab.=Id-ul Adha), gemeinsam mit dem Ramadan (arab.= Id-ul Fitr) eines der wichtigsten Feste des Islams und wird am 10. Tag des Wallfahrtmonats gefeiert. Das Opferfest deglariert auch das Ende des Hadsch, das Pilgern nach Mekka.
Das Opferfest erinnert an die Bereitschaft Abrahams einen seiner Söhne zu opfern. Ob dieser Sohn Issak oder Ismail gewesen sein soll, wird im Koran nicht expliziet erwähnt. Sowohl Isaak und auch Isamail haben im Islam eine große Bedeutung: Isaak gilt als Stammvater vieler Propketen und Gottgesandter, während Ismail als Stammvater der Propheten Mohammed angesehen wird.
Am ersten Tag des Opferfestes versammeln sich die Gläubigen in den Moscheen, wo ein besonderes Festgebet abgehalten wird. Auch die Abschiedspredigt Mohammeds, die dieser während seiner letzten Wallfahrt gehalten hat, wird feierlich verlesen.
Dann folgt die rituelle Schlachtung (Schächten) der Opfertiere, die mit dem Kopf in Richtung Mekka gelegt und nach festgelegten Regeln vom ältesten Familienmitglied geschlachtet werden.
Das Fest dauert drei Tage.

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